Und die Bibel hat doch recht

Ich bin es satt, in hämischen Kommentaren zu hören, Papst Franziskus sei selber schuld, wenn er wie gerade eben wieder („Lieber Atheist als schlechter Katholik“) von den Medien inclusive orf.at falsch zitiert wird. Ich finde es unerträglich, wenn gerade katholische Publizisten vom „Plapperpapst“ reden.  Franziskus verwendet anschauliche und kräftige Worte. Er scheut nicht den Klartext. Das ist wahr. Aber man muss dem Evangelium und der ganzen Schrift gegenüber schon sehr entfremdet sein, wenn man nicht erkennen will, dass seine Sprache direkt an die markige Sprache Jesu und der Propheten anknüpft. Dass er nun – auch von „Frommen“ – falsch zitiert oder irreführend interpretiert wird, hat ebenfalls Parallelen zur Hl. Schrift (-getroffene Hunde bellen eben laut. So das Sprichwort. Dass bellende Hunde nicht beissen, erweist sich allerdings gerade in diesem Zusammenhang als fromme Mär )

Nur von Katholiken, von Christen oder einfach von Menschen mit einer gesunden Selbstreflexion, können die täglichen Auslegungen zur Tagesliturgie in Santa Marta- bisher einzigartig in der Geschichte der Päpste- nur so verstanden werden, wie sie gemeint sind: als Auslegung des Wortes Gottes (für mich) heute. Dazu braucht es eben eine gewisse Freiheit des Geistes,                       aber auch das ist biblisch: (nur) Wer Ohren hat zu hören…, hört auch

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