Die Hoffnung 

Was in den unseligen innerkirchlichen Kämpfen egal auf welcher Ebene zurzeit so beschämend zum Vorschein kommt ist das massive Defizit sämtlicher theologaler Tugenden. Der vorherrschende Stil hat so gar nichts mit der Liebe zu tun, die angeblich einst die Attraktion der Kirche ausmachte. Vom Glauben wird zwar viel geredet allerdings auf eine erschütternd ungläubige Art und Weise. Gott scheint zu stören wenn er nicht in die gut konstruierten Vorstellungen passt. Die Wahrheit wird auf Mathematik verkürzt – “ … sicut Deus non daretur‘, wie schon Ratzinger vor Jahrzehnten diagnostizierte. Am schmerzlichsten aber ist die Abwesenheit aller Hoffnung. Von Katastrophen, Apostasie und Untergang ist die Rede statt von Auferstehung, Zukunft und Aufatmen. Die dubia stehen im Fokus  – Zweifel statt Vertrauen. Kann es darauf denn überhaupt je eine befriedigende Antwort geben?  

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