Ergreifen – Ergriffen

Vor mir heute Abend – ein vorweihnachtlicher  „Tee“ mit den fast durchwegs erwachsenen Kindern und Neffen: immer ein wenig Wehmut: wo ist die Zeit hingekommen? und dazu die  bange Frage: hab ich diese intensiven Jahre auch wirklich so genutzt, wie ich konnte? 

Eben die Vesper gebetet: „O Rex gentium…. Veni….iam noli tardare“. Dabei neu den Vorsatz gefasst, jeden noch vor mir liegenden Augenblick bewusst zu ergreifen. 

  
Dieser letzte Sonntag feiert ganz betont die conceptio. Maria hat den  unerwarteten kairos ergriffen (in concipere strahlt das Wort carpere auf und gibt ihm im Geschehen von Nazareth eine neue Prägung) 

Maria ergreift die unerwartete Gnade und so geschieht -wunderbar neu – Empfängnis. 

Wenn wir den Augenblick als Gnade  be- greifen und  er- greifen werden wir auf geheimnisvolle Weise Empfangende. 

Die abendliche Runde heute lässt mich vor allem diese Wahrheit nach menschlichem Maßstäben wenigstens erahnen. Und diese Maßstäbe sind doch jene, die unser Gott ergriffen hat. 

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